Deonyme sind Ableitungen von Eigennamen, die wiederum selbst zu eigenständigen Wörtern und Definitionen werden. Oft kann ein solches Deonym zum Gattungsbegriff werden, z. B. bei Ableitungen von Markennamen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist das Wort "Tempo" für ein Papiertaschentuch.
Die Beschäftigung mit Deonymen als Teil der historischen Sprachwissenschaft wird als Deonomastik bezeichnet.
Ein Wörterbuch der Deonyme heißt Deonomastikon.
Der Herkunftsbereich der Deonyme lässt sich weitgehend
in
drei Gruppen unterteilen. |